In der Therapie psychischer Erkrankungen spielen Psychopharmaka abhängig vom Erkrankungsbild eine große Rolle. Ob in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung oder in der Seniorenarbeit, allerorts werden viele Psychopharmaka verordnet.
Aber wie gehen wir im Praxisalltag mit Wirkung und Nebenwirkung dieser Arzneimittelgruppe um? Was müssen wir dokumentieren? Ab wann handelt es sich bei der Therapie um eine Freiheitsbeschränkung und wie gehen wir mit der sogenannten Bedarfsmedikation um? Welche Aufgaben haben Hausärzt:innen und wo liegt der Ball bei den Pflege- und Betreuungspersonen? Sie erfahren darüber hinaus, was für eine gute Zusammenarbeit mit den Hausärzt:innen zwingend nötig ist und welchen Beitrag unterschiedliche Berufsgruppen hier leisten können. Letztendlich werden Sie im Seminar die Möglichkeit haben, aktuelle Praxissituationen zu reflektieren, zu erheben, was bereits sehr gut läuft und wo Sie noch Verbesserungspotential sehen.
• auf welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen im Rahmen der Behandlung mit Psychopharmaka zu achten ist
• wie Psychopharmaka richtig verabreicht werden
• was ist zu dokumentieren ist
• ab wann eine medikamentöse Freiheitsbeschränkung besteht
• wie Sie am Besten mit dem Thema Bedarfsmedikation umgehen
• welche ärztlichen Ansprechpartner stehen zur Verfügung
• was wird für eine gute Zusammenarbeit mit Ärzt:innen benötigt
• welche Entlastung kann durch diplomiertes Pflegepersonal erreicht werden
Vortrag, Diskussion
Interessierte aus Sozial- und Gesundheitsberufen
Bitte melden Sie sich zeitgerecht, spätestens bis zum Anmeldeschluss zum Seminar an.
Sollten Sie sich aus unterschiedlichen Gründen wieder abmelden, verrechnen wir ab 09.02.2026 50% des Kursbeitrages. Bei einer Abmeldung später als drei Werktage vor Seminarbeginn bzw. bei Nichtabmeldung oder Fernbleiben muss der volle Seminarpreis in Rechnung gestellt werden. Ausnahmen sind leider nur möglich, wenn ein:e Ersatzteilnehmer:in genannt wird oder wenn eine Person von der Warteliste den Platz übernehmen kann.