Begleitung und Pflege

Grundlagen des WKS-Modells für Wohnen und Werkstätten

nach Willem Kleine Schaars
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Es ist das Haus der Bewohner:innen, es ist die Werkstätte der Beschäftigten.

Auf diesem Grundsatz beruht das WKS-Modell, benannt nach seinem niederländischen Begründer Willem Kleine Schaars. Die Klient:innen und ihre Möglichkeiten stehen dabei im Mittelpunkt, Überbehütung und Überforderung werden vermieden. Innerhalb eines Rahmens, der den persönlichen Möglichkeiten entspricht, können Klient:innen nach eigenen Lösungen suchen.

Im Bewusstsein darüber, dass Lösungen von Begleitpersonen von deren persönlichen Werten und Normen geprägt sind, folgen die Begleitpersonen dem Prozess von Klient:innen, anstatt Lösungen vorzugeben. Um eine Ausgewogenheit zwischen Klarheit und Freiraum herzustellen, wird die Arbeit des Teams durch eine Aufgabenverteilung strukturiert. Eine Alltagsbegleitung bietet Orientierung und setzt bei Bedarf Rahmen, eine neutrale Prozessbegleitung unterstützt die Beziehung zwischen Alltagsbegleitung und Klient:in. Respekt, Präsenz und eine wertschätzende Beziehungsgestaltung sind wichtige Grundlagen des WKS-Modells. Angewendet wird es in der gesamten sozialen Arbeit, im Bereich der Begleitung von Menschen mit Behinderung, in Werkstätten, in der Psychiatrie, in der Altenhilfe, in Schulen und in der Kindererziehung.

Ziele

Teilnehmende lernen das Konzept und seine Anwendung anhand von Praxisbeispielen und theoretischen Inputs kennen und verstehen.

Methoden

Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele

Zielgruppe

Interessierte Personen aus Sozial- und Gesundheitsberufen

Trainer & Trainerinnen
Kofler Hannes2018
Hannes Kofler
WKS-Trainer (Willem Kleine Schaars) bei AKS Trainingen Niederlande
Rufseminar
Dieses Seminar können Sie individuell für Ihre Einrichtung, Ihr Team oder einen anderen Personenkreis buchen – bitte wenden Sie sich bei Bedarf und Interesse an:
Sabine Eder,
E-Mail sabine.eder@diakonie-akademie.at
Telefon 07235 65 505 1416
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