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Umgang mit Armutsbetroffenen – verdeckte Armut als wachsendes Thema in unseren Begleitungsfeldern?

Workshop zum Erfahrungsaustausch und zur Impulssetzung
Gaisbauer klein
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Wieviel Armut sehen wir? Armut ist oft verdeckt. Unerkannte Armut macht sprachlos und einsam. Und sie ist häufiger als vermutet.

In den verschiedenen Arbeitsfeldern des Diakoniewerks, besonders in der Arbeit im Sozialraum (Quartier) und in der ambulanten Unterstützung, begegnen uns Menschen in besonders herausfordernden Lebenssituationen. Es fehlen stabile soziale Netzwerke, der Gesundheitszustand ist prekär, Geldressourcen sind knapp, die Betroffenen leiden unter sozialer Isolation und auch unter Gewalterfahrung, Helfersysteme werden oft abgelehnt.

Benötigen wir eine intensivere Wahrnehmung, um verdeckte Armuts-Anzeichen aufzunehmen und gemeinsam Antworten zu finden? Müssen wir uns einstellen auf Begleitungssituationen, in denen das Armutsthema zunehmend wichtig wird? Was bedeutet dies für unsere Haltungen und Konzepte? Wo wird verstärkt auch Freiwilligenarbeit und Vernetzung notwendig – und wie wäre sie zu gestalten?

Inhalte
  • Die besondere Situation der verdeckten Armut
  • Austausch: Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitsbereichen im Diakoniewerk
  • Wahrnehmung: Verschiedene Armutsdefinitionen und ihre praktische Bedeutung
  • Drei Ebenen der Kontroverse um Verantwortlichkeit: Gesellschaftlich, institutionell und individuell
  • Erfahrungen aus der Armutskonferenz Salzburg
  • Perspektiven: Folgerungen für unsere Arbeit
Zielgruppe

Mitarbeiter:innen des Diakoniewerks, u.a. in der Quartiersarbeit und in der ambulanten Unterstützung und Begleitung

weitere Trainer
  • Koller Michaela
    Mag.a Dr.in Michaela R. Koller, MSc
Trainer & Trainerinnen
Gaisbauer klein
Dr. Helmut P. Gaisbauer
IFZ und ZEA Salzburg
Huber Gabriele
Mag.a Gabriele Huber
Historikerin, Diplomkrankenschwester, Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung

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