Wenn Menschen mit geistiger Behinderung älter werden, steigt – wie bei allen Menschen – das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Für sie bedeutet das,: vertraute Fähigkeiten gehen verloren, Alltagsroutinen geraten durcheinander, Kommunikation wird schwieriger. Doch wie lässt sich eine Demenz erkennen, wenn bereits eine kognitive Beeinträchtigung vorliegt? Und wie können wir diesen Menschen gerecht werden, wenn sich ihre Welt zunehmend verändert?
Grundlagenwissen: Was ist Demenz – und wie äußert sie sich bei Menschen mit geistiger Behinderung?
Abgrenzung: geistige Behinderung vs. demenzielle Veränderungen
Akute Verwirrtheitszustände erkennen und einordnen
Spezielle Aspekte bei Menschen mit Down-Syndrom
Ursachen behandelbarer Demenzsymptome
Beobachtungsinstrumente zur Früherkennung (z. B. Demenz-Screening-Bögen)
Auswirkungen auf Erleben, Verhalten und Beziehung
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Kommunikationswege und Beziehungsgestaltung
Selbsterfahrungsübung: Demenz-Balance-Modell – Perspektivwechsel erleben
Entwicklung von Handlungsalternativen und Begleitstrategien
Nach dem Seminar können Sie:
Das Seminar findet in Form von Vortrag, Gruppenarbeit, Selbsterfahrungsübung, Filmvorführung und Diskussion von Fallbeispielen statt.
Interessierte Personen aus der Behindertenarbeit
Bitte melden Sie sich zeitgerecht, spätestens bis zum Anmeldeschluss zum Seminar an.
Sollten Sie sich aus unterschiedlichen Gründen wieder abmelden, verrechnen wir ab 19.09.2026 50% des Kursbeitrages. Bei einer Abmeldung später als drei Werktage vor Seminarbeginn bzw. bei Nichtabmeldung oder Fernbleiben muss der volle Seminarpreis in Rechnung gestellt werden. Ausnahmen sind leider nur möglich, wenn ein:e Ersatzteilnehmer:in genannt wird oder wenn eine Person von der Warteliste den Platz übernehmen kann.