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Dritter Lehrgang für persönliche Zukunftsplanung

Die Diakonie Akademie startet 2020 mit dem dritten Lehrgang "Persönlichen Zukunftsplanung". Wir haben bei Sonja Bachl, einer ehemaligen Teilnehmerin nachgefragt, was sie sich vom Lehrgang mitnehmen konnte.
Zukunft

Was waren Ihre Beweggründe, an diesem Lehrgang teilzunehmen?

Mit dem Einstieg als Beraterin im Zentrum für berufliche Zukunftsplanung (Kooperationsprojekt des Diakoniewerks und der Pro Mente OÖ) konnte ich 2017 am Grundlagenseminar „Persönliche Zukunftsplanung“ über die DiAk bei Nicci Blok teilnehmen. Nach diesen beiden Seminartagen war ich mehr als angetan von der Methodik und den Techniken rund um das Thema Personenzentrierung. Für mich war daher im Anschluss sofort klar,
dass ich auch den Lehrgang besuchen werde.

Welche Module haben Sie am meisten beeindruckt?

Natürlich waren die Erfahrungen und Beispiele aus dem beruflichen Alltag der ReferentInnen immer ein besonderes Highlight. Bewegend waren auch die Erzählungen und Erkenntnisse der LehrgangskollegInnen mit Behinderungen, wo ich immer das Gefühl hatte, dass hier auf gesellschaftlicher und organisatorischer Ebene noch viel Handlungsbedarf ist – das machte mich oft traurig, sich im Moment so hilflos zu fühlen.

Was konnten Sie für sich persönlich und für Ihren beruflichen Alltag mitnehmen?

Ich fühle mich sehr bestätigt darin, wie sinnvoll das Bedienen und Erweitern von Netzwerken ist. So entstanden zum Beispiel während dieses Lehrgangs wertvolle Kontakte zu MitarbeiterInnen anderer Träger, zu Personen mit und ohne Behinderung in anderen (Bundes)ländern und sogar persönliche Kontakte, die über die Arbeit hinaus reichen.